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Kolping fordert eine Asylpolitik mit Zukunft und Anstand

Es muss ein Umdenken in der bayerischen Asylpolitik stattfinden. Das fordert das Kolping-Bildungswerk München und Oberbayern e.V. und hat deshalb den Katalog „60 Forderungen zur Landtagswahl – Für eine bayerische Asylpolitik mit Zukunft und Anstand“ unterschrieben.

Die Reihe der Unterstützer ist dabei groß. Neben dem Kolping-Bildungswerk haben sich bereits über 100 Asylorganisationen den neun Kern-Forderungen angeschlossen. Diese zentralen Forderungen lauten:

  • Keine Differenzierung nach der sog. „Bleibeperspektive“ bei der Erteilung von Arbeits- und Ausbildungsgenehmigungen und sonstigen Integrationsleistungen
  • Keine Kasernierung von Asylbewerber*innen und Geduldeten in Ausreise-, Transit-, Anker- und sonstigen Megazentren
  • Das Recht für alle Geflüchteten, zu arbeiten und sich den eigenen Lebensunterhalt zu verdie-nen; Aufenthaltssicherheit für arbeitende und langjährige Geduldete
  • Von Anfang an flächendeckende Deutsch- und Alphabetisierungskurse für alle Geflüchteten
  • Transparente, ergebnisoffene und nachvollziehbare Asylverfahren; keine Abschiebungen in Kriegs- und Krisengebiete, insb. nach Afghanistan
  • Besonders vulnerable Personen besser identifizieren, schützen und unterstützen
  • Auch Geduldeten Perspektiven für die Dauer ihres Aufenthaltes in Deutschland bieten
  • Bestehende Unterstützungsstrukturen verstetigen und Zugangsbarrieren abbauen
  • Kein bayerischer Sonderweg in der deutschen Asylpolitik

Der komplette Katalog mit allen 60 Forderungen ist hier ab sofort auch als Download verfügbar.

 

Simon Vornberger, Referent für Öffentlichkeitsarbeit

01.10.2018
Screenshot Forderungskatalog