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Europaweiter Austausch zum Thema junge Geflüchtete

Wie kann mit der Volljährigkeit der Übergang geflüchteter Jugendlicher aus der Jugendhilfe  in berufliche Integration und soziale Inklusion gelingen?

Mit dieser Frage setzten sich im Rahmen des Erasmus Plus Projektes „CiSoTRA“ 20 internationale Experten aus verschiedensten Institutionen (Universitäten, Schulen, Bildungsträgern, Wohnheimen, Beratungsstellen, Street Work Projekten etc.) in Neapel auseinander. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit fünf europäischer Länder (Slowenien, Italien, Griechenland, Türkei und Deutschland).

Neben theoretischen Inputs ging es um den Austausch guter Praktiken – und die Entwicklung von Fortbildungsmodulen für Fachleute und für junge Geflüchtete in den Partnerländern. Zusätzlich wurden Handlungsempfehlungen besprochen, die ein zentrales Element des EU Projekts darstellen.

Auf Einladung des deutschen Projektpartners ISOB GmbH, Regensburg nahmen VertreterInnen der strategischen Projektpartner, die Stadt Regensburg, das Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München sowie der Verein für sozialwissenschaftliche Beratung und Forschung Regensburg, teil. Monika van Waveren von der Kolping Bildungsagentur stellte vor Ort das Projekt "pass(t)genau für Flüchtlinge" vor, welches durch das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) des Referats für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München gefördert wird. Die Unterstützung von Geflüchteten im dualen Ausbildungssystem in München stieß dabei auf besonderes Interesse.

Die Projektgruppe besuchte zudem verschiedene Projekte in Neapel, u.a. das interkulturelle Zentrum „Nana“. Ein weiterer Austausch ist für den Januar geplant.

 

Monika van Waveren, Projektstelle Migration und Flüchtlinge

17.12.2018