Suche

Mitarbeiterversammlung präsentiert gemeinsame Werte

Vertrauen, Respekt, Wertschätzung, Leistungsbereitschaft und Freude. Das sollen die Werte sein, die beim Kolping-Bildungswerk ein gutes Klima der Gemeinschaft herstellen und den Arbeitsalltag lebenswert machen. Dementsprechend wurden diese Begriffe bei der Jahresversammlung des Kolping-Bildungswerkes München und Oberbayern e.V. und seiner Tochtergesellschaften am 24. Januar präsentiert.

Zuerst informierte der Vorstand Alfred Maier über die wichtigsten Geschehnisse, die sich in den einzelnen Einrichtungen im vergangenen Jahr ereignet hatten. So erzählte er vom neuen Jugend-Wohnkonzept, das zusammen mit der GEWOFAG (Münchner Wohnbaugesellschaft) am Innsbrucker Ring entsteht, vom 40-jährigen Jubiläum der Adolf-Kolping-Berufsschule oder der politischen Veranstaltung, die im Vorfeld der bayerischen Landtagswahl ausgerichtet wurde. Außerdem berichtete er über Veränderungen in der betrieblichen Tarifstruktur, mit der man versuche für die betroffenen Mitarbeiter die finanziellen Unterschiede zum Tarifvertrag im öffentlichen Dienst auszugleichen.

Schließlich wurden noch mehrere Mitarbeiter für ihre langjährige Treue zum Kolping-Bildungswerk geehrt: Heike Mattauch arbeitet bereits seit 20 Jahren für Kolping, Margit Christl-Maierl, Anita Mandlinger, Dominika Rao, Franz Schlemmer und Werner Schmid sind bereits seit 25 Jahren bei Kolping und Katja Buchner sogar schon seit 30 Jahren.

In einem kurzen Impuls erklärte der Kolping-Präses Msgr. Christoph Huber dann, dass Kolping weder ein Altmänner-Verein sei, der nur im Keller Karten spielen würde, noch eine Sekte in orangen Gewändern. Vielmehr sei Kolping eine Wertegemeinschaft, die seinen Mitarbeitern und Mitgliedern den Raum gebe einer „Arbeit mit Sinn“ nachzugehen und dabei zu leben was richtig und wichtig ist. So wies die Moderatorin der Veranstaltung – Unternehmenscoach und Beraterin Melanie Schäffenacker – dann noch einmal auf die gemeinsamen Werte hin, die der Veranstaltung überschrieben waren. Erarbeitet hatte diesen Wertekanon aus „Vertrauen“, „Respekt“, „Wertschätzung“, „Leistungsbereitschaft“ und „Freude“ der Leitungskreis aus Alfred Maier, Kathrin Raps, Jutta Kienzle, Lutz Wunderlich, Andrea Garufo und Christoph Huber. Dieser Leitungskreis erklärte dann noch einmal wie es zur Auswahl dieser Begriffe gekommen war und gab den Mitarbeitern die Möglichkeit selbst ein Stimmungsbild abzugeben. Dazu wurden Postkarten mit Luftballons verteilt, auf denen angekreuzt werden konnte, wie sehr diese Werte bereits im Arbeitsalltag gelebt würden.

Diese Luftballons ließ man dann aber nur symbolisch steigen, denn die Karten wurden eingesammelt, um die Einschätzung der Mitarbeiter auswerten zu können.

 

Simon Vornberger, Referent für Öffentlichkeitsarbeit

 

28.01.2019
Fotos: Simon Vornberger / Kolping München