Suche

Hilfe für hungrige Schüler

Die Adolf-Kolping-Berufsschule hat einen Scheck über 3000 Euro von der BNP Paribas Deutschland erhalten. Damit sollen Schüler, die sich kein Mittagessen leisten können, unbürokratisch unterstützt werden. Das Geld stammt aus der BNP Paribas Stiftung.

Was ist das Schönste an der Schule? Zweifelsohne die Pause! Und was ist das Schönste an der Pause? Natürlich das Pausenbrot! Leider gibt es aber unter den knapp 1500 Schülern an der Adolf-Kolping-Berufsschule in München immer wieder einige, die sich keine Pausenverpflegung oder Mittagessen leisten können. Zum Beispiel weil kein Geld da ist oder weil am Morgen einfach niemand daran gedacht hat dem Jugendlichen etwas mit in die Schule zu geben.

Doch jetzt kann die Schule den hungrigen Schülern unkompliziert für eine gewisse Zeit ein kostenloses Mittagessen anbieten. Möglich macht dies das Engagement des Fördervereins und vor allem seiner Mitglieder Ulrich Sellner und Roland Keller. Denn die beiden arbeiten bei der BNP Paribas Deutschland, und die Stiftung dieser Bank unterstützt jedes Jahr mit 40.000 Euro aus dem Programm „Help2Help“ soziale Projekte, in denen sich die eigenen Mitarbeiter engagieren. So konnten Ulrich Sellner und Roland Keller jetzt 3000 Euro für die Adolf-Kolping-Berufsschule gewinnen.

Theoretisch genügt dieses Geld, um „bis zum Ende des Schuljahres täglich zehn warme Mahlzeiten“ auszugeben, so Roland Keller. Die betroffenen Jugendlichen bekommen dafür einen Gutschein, den sie in der Schulkantine gegen ein Essen eintauschen oder für die Pausenverpflegung am Schulkiosk verwenden können. Dies geschieht unauffällig, damit sich kein Schüler oder Schülerin schämen muss. „Die Lehrkräfte erkennen so etwas normalerweise recht schnell, wenn jemand nichts zum Essen dabei hat“, meint Schulleiterin Andrea Garufo und bedankt sich ausdrücklich bei der BNP Paribas Stiftung und dem Förderverein der Adolf-Kolping-Berufsschule.

Dank dem gespendeten Geld können die Schüler sich jetzt darauf konzentrieren worauf es ankommt: Im Unterricht lernen und in der Pause Spaß haben – ohne knurrenden Magen.

Simon Vornberger, Referent für Öffentlichkeitsarbeit

04.04.2019
Fotos: Simon Vornberger / Kolping München