Suche

Zukunftsaussichten auf der Jahresversammlung

Die Mitarbeiterversammlung des Kolping-Bildungswerkes hat sich in diesem Jahr nicht nur mit sich selbst beschäftigt, sondern bei zwei interessanten Vorträgen zum Thema „Künstliche Intelligenz“ auch einen Blick in die Arbeitswelt der Zukunft geworfen.

Wie verändern Digitalisierung und künstliche Intelligenz unser künftiges Leben? Um diese Frage ging es bei der Jahresversammlung des Kolping-Bildungswerkes München und Oberbayern und seiner Tochtergesellschaften. Alle Mitarbeiter waren dazu Ende Januar in das Ausbildungshotel St. Theresia eingeladen. Die beiden Referenten Dr. Thomas Meier aus der Kolping-Bildungsagentur und Lucas Spreiter vom Münchner Startup „Unetiq“ erzählten in zwei interessanten Vorträgen von den Gefahren, aber auch den Chancen, die moderne Technik wie Künstliche Intelligenz (KI) mit sich bringen können. So werde es wohl so sein, dass eher verwaltungstechnische Arbeiten in Zukunft von Computern erledigt werden oder dass Roboter zu einem großen Teil landwirtschaftliche Arbeiten übernehmen. Für die Wartung, Überwachung oder Reparatur solcher Maschinen würden allerdings auch neue Arbeitsfelder für den Menschen entstehen, so die Meinung der Referenten.

Mit ganz greifbaren Zahlen und praktischen Inhalten erzählte der Leitungskreis des Kolping-Bildungswerkes vom vergangenen Betriebsjahr 2019. So konnte beispielsweise am neuen Wohnprojekt „Live+Learn“ eingezogen werden, das Angebot an Berufseinstigsbegleitung (BerEb) der Kolping Bildungsagentur wurde erweitert und die Kolping-Ausbildungszentren waren dank guter Öffentlichkeitsarbeit sowohl in Fernsehen, Radio und auch der Zeitung vertreten. Einen kleinen Ausblick in die Zukunft gab der Leitungskreis dann aber auch und es wurde unter anderem berichtet, dass das neue Jugendwohnheim Entenbach 2020 fertig gestellt werden kann und die einzelnen Einrichtungen im Sinne des Spruchs „Wir sind Kolping“ in diesem Jahr noch enger zusammenwachsen sollen.

Möglich machen solche erfreulichen Leistungen die insgesamt 350 Mitarbeiter, die sich im vergangenen Jahr um rund 8500 Jugendliche und Erwachsene gekümmert haben. Ganz besonders gelobt wurden auf der Jahresversammlung die Mitarbeiter, die ein Dienstjubiläum gefeiert haben. Das waren Bauer Hendrik, Dippel Holger, Ehmann Florian, Fichtel Peter, Wilmers Hildegard (20 Jahre) Eichenseer Rasso und Stephan-Brunnhuber Angelika (25 Jahre) und Lutz Franz (30 Jahre).

 

 

Simon Vornberger, Referent für Öffentlichkeitsarbeit

06.02.2020
Fotos: Simon Vornberger / Susanne Stimmer / Kolping München