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5 Jahre erfolgreiche Integrationsarbeit

Die "Projektstelle Migration und Geflüchtete" im Kolping Bildungswerk feiert ihr fünfjähriges Bestehen. In den vergangenen Jahren ist im Bereich der Integrationsarbeit einiges passiert.

Im Jahr 2015 war die Flüchtlingskrise in Deutschland und Europa auf einem neuen Höchststand. Die Sonderzüge mit Geflüchteten, die damals in München ankamen, waren international ein Thema. Daraufhin wollte das Kolping-Bildungswerk seine Aktivität bei der Integration weiter voranbringen und gründete im Dezember 2015 - vor genau fünf Jahren - die "Projektstelle Migration und Flüchtlinge". Sie soll seitdem dabei helfen auf die neuen Herausforderungen und Chancen im Zusammenhang mit den anhaltenden Fluchtbewegungen zu reagieren.

Im Sinne des Kolpingwerkes bemüht sich die Projektstelle vor allem bei der beruflichen Integration der jungen Geflüchteten. So wurden beispielsweise die Aktionen "Job-Artisten" oder die "Sommer-Akademie" mit den begeisterten Jugendlichen durchgeführt.

Auch wenn die Zahl der Flüchtlinge seit dem Dezember 2015 nachgelassen hat, engagiert sich Kolping weiterhin. Zusammen mit dem Kolpingwerk Diözesanverband München und Freising wird Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung betrieben und mit den Maßnahmen "pass(t) genau für Flüchtlinge" und "Berufsintegrationsjahr" (BIJ) ist auch die Kolping Bildungsagentur nach wie vor in der Integrationsarbeit aktiv. Auch die Mitarbeiter des Kolping-Bildungswerkes werden durch Schulungen im Bereich "Interkulturelle Qualitätsentwicklung" (IQE) dazu gebracht Diskriminierung und Barrieren im Zusammenleben weiter abzubauen.

Das neueste Projekt, das im Januar 2021 anlaufen soll ist ein "Integrationskurs". Dabei wird den Teilnehmern vor allem die deutsche Sprache vermittelt, die für eine erfolgreiche Integration unablässlich ist.

So war die "Projektstelle Migration und Geflüchtete"  in den letzten Jahren in vielen Bereichen enorm aktiv und erfolgreich. Das sehen auch die Teilnehmer der Maßnahmen so. Bei jedem Projekt hieß es am Ende immer was für eine enorme Bereicherung die Hilfe und der gegenseitige Austausch auf dem Integrationsprozess waren.

 

Simon Vornberger, Referent für Öffentlichkeitsarbeit

16.12.2020
Was wissen die jungen Flüchtlinge über Deutschland? Was für Sorgen und Hoffnungen haben sie? (Fotos: Simon Vornberger / Kolping München)
Auch der Umgang mit digitalen Medien wird gefördert
Ein Bewerbungstrainig ist ein wichtiger Schritt in richtung Ausbildung und Arbeitsplatz.
Bereits geschafft hat es Lugaiyen Alkhouli. Durch die Hilfe des Berufsintegrationsjahres hat sie einen Ausbildungsplatz gefunden und arbeitet heute als Chemie-Laborantin (Foto: privat)