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Kampf um BerEb hat sich gelohnt

Der Freistaat Bayern kündigte zuletzt das Ende seiner Unterstützung für die Berufseinstiegsbegleitung (BerEb) an. Die katholische Jugendsozialarbeit (KJS) und das Kolping-Bildungswerk Bayern stellten sich entschieden gegen diese Pläne – mit Erfolg.

Nun ist es offiziell: Der Freistaat Bayern unterstützt junge Menschen weiterhin beim Übergang vom Schul- ins Berufsleben. Arbeits- und Kultusministerium leisten auch für den nächsten Teilnehmerjahrgang 2021/2022 einen entscheidenden finanziellen Beitrag bei der Fortführung der Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit.

Durch die jüngst diskutierte Streichung des fünfzigprozentigen Finanzierungsanteils durch den Freistaat Bayern stünde die Berufseinstiegsbegleitung jetzt praktisch vor dem Aus und viele Jugendliche dadurch plötzlich ohne Hilfe da. Die Vorsitzenden des Kolping Bildungswerks Bayern und des KJS kritisierten die Politik scharf für die geplanten Kürzungen und bewirkten damit ein Umdenken.

„Der Einstieg ins Berufsleben ist von jeher ein sehr wichtiger Schritt im Leben eines jungen Menschen. Durch die Corona-Pandemie wird dieser oft noch einmal erschwert. Wir als Staatsregierung müssen sie hier unterstützen.“, begründet Kultusminister Michael Piazolo die positive Entscheidung des Freistaats Bayern.

Das Kolping-Bildungswerk bedankt sich bei allen Mitstreitern, die sich für die Berufseinstiegsbegleitung stark gemacht haben.

 

Markus Hengler, Referent für Öffentlichkeitsarbeit

06.05.2021