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Ausbildung im Aufwind

Es ist Licht in Sicht am Ende des Tunnels der Corona-Krise. Das spiegelt sich beim Kolping-Bildungswerk in der Anzahl der Auszubildenden wieder: 18 junge Menschen beginnen dieses Jahr ihren nächsten Lebensabschnitt bei den Kolping-Ausbildungszentren.

Hohe Impfquoten sorgen in Ländern wie Dänemark und England bereits weitestgehend für einen Alltag ohne Corona-Einschränkungen. Auch Deutschland ist auf einem guten Weg. Das zeigt sich in aktuellen Wirtschaftsprognosen. Das deutsche Institut für Wirtschaftsforschung sagt für das Jahr 2022 wieder ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von ca. 4% voraus.

Vor allem die mit am schwersten gebeutelten Gastronomie-Betriebe atmen langsam wieder auf. 11 junge Männer und Frauen beginnen dieses Jahr ihre Ausbildung in Hotel oder Küche. Weitere drei Kolping-Azubis starten im Landschafts- und Gartenbau und vier im Bereich Hauswirtschaft durch. Das sind drei mehr als im Vorjahr - trotz noch anhaltender Hindernisse durch die Pandemie.

“Hoffentlich neigt sich die Krise jetzt dem Ende zu. Es ist wichtig, dass den Jugendlichen nun eine Perspektive geboten wird“, sagt Sozialpädagogin Katharina Kroes, die den Azubis bei den Kolping-Ausbildungszentren als Bereichsleiterin zusammen mit ihren Kolleg*innen ständige Betreuung bietet.

Bei der Ausbildung handelt es sich um eine sogenannte „Reha“-Maßnahme (berufliche Rehabilitation) der Agentur für Arbeit für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf. Deshalb werden die Azubis während ihrer gesamten Ausbildung sozialpädagogisch begleitet, unterstützt und so auf das spätere Berufsleben vorbereitet.

 

Markus Hengler, Referent für Öffentlichkeitsarbeit

 

01.09.2021
Ganz links und vorne links: Sozialpädagoginnen Lisa Holtmann u. Daniela Heiß. Hinten rechts Katharina Kroes und dazwischen die motvierten Azubis! (Foto: privat)