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Kolping im Radio: Kathrin Raps über das neue Programm der Kolping-Akademie

Die Kolping-Akademie für Erwachsenenbildung ist vor allem für ihre Kurse im Sozial- und Gesundheitswesen eine Top-Adresse. In der aktuellen Kolpingstunde plaudert Kathrin Raps über Herausforderungen in der Pandemie und das neue 100-seitige Programmheft.

Noch ist nicht alles beim Alten, erklärt Kathrin Raps, Geschäftsführerin der Kolping-Akademie und Vorständin des Kolping-Bildungswerks in der Kolpingstunde des Münchner Kirchenradios. Die Unternehmen reagierten mit Blick auf die Fortbildung ihrer Mitarbeiter eher verhalten. Mit einem Mix aus Online- und Präsenzangeboten habe man sich nun dauerhaft auf die Pandemiesituation eingestellt, so Raps. Die meisten Kunden bevorzugten aber die Präsenzveranstaltung, weil sie sich bei Kolping vor allem menschlich und atmosphärisch gut aufgehoben fühlten. Im Lockdown habe man das ein oder andere Mal vergeblich digitale Seminare organisiert, weil Teilnehmer nur in Präsenz kommen wollten und schließlich abgesagt hätten, erzählt Raps.

Nichtsdestotrotz haben Kathrin Raps und ihr Team im September ein fast 100 Seiten dickes Programmheft vorgelegt. Kita und Schule sowie Arbeitstechniken und Kommunikation nehmen im Angebot den größten Raum ein. Ein Klassiker, der auch im neuen Programm nicht fehlen darf, ist das Telefontraining, berichtet Raps stolz. "Das Telefontraining ist seit Jahrzehnten jedes Jahr ausgebucht, und habe auch in Zeiten von E-Mail nichts an Attraktivität eingebüßt. Die Kunden lernten, unangenehme Gespräche am Telefon zu führen und die Person am anderen Ende der Leitung von etwas zu überzeugen."

Gerne berate man Interessent*innen in puncto finanzieller Förderung von beruflicher Bildung, und mache auf Möglichkeiten wie das Meister-BAföG aufmerksam. Für Selbstzahler seien auch Ratenzahlungen möglich, ergänzt die Geschäftsführerin und ist sich sicher, dass Kundenfreundlichkeit sich gerade jetzt auszahlen wird, um den Weg aus der Krise zu finden.

Paul Hasel, Münchner Kirchenradio