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Kolpingstunde beim Münchner Kirchenradio: Gemeinschaft und ein offenes Ohr - der Kolping Jugendclub Allach

Viele Jugendliche leben zuhause in beengten Verhältnissen oder haben nur wenig Geld, um ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Da bleibt dann oft nur noch die Straße als Freizeitevent. In Allach hat man das Problem schon vor gut 35 Jahren erkannt. Die örtliche Pfarrei gründet einen Förderverein, der in Zusammenarbeit mit der Kommune einen Jugendclub ins Leben ruft. Heute ist Kolping der Träger der Einrichtung. Bildung und Freizeitangebote, oder einfach nur Chillen oder Probleme besprechen, das alles bekommen die jungen Leute zwischen zehn und 27 Jahren im Jugendclub geboten. Und weil Mädchen und Jungs manchmal einfach anders ticken, gibt es auch geschlechtergetrennte Aktionen im Programm.

Auch Jugendliche mit Migrationshintergrund kommen in die Kolping-Einrichtung. Wie zum Beispiel Daniel. Er ist vor vier Jahren nach Deutschland gekommen. Bis zu vier Mal die Woche kommt er in den Jugendclub. Meistens spielt er Playstation oder hüpft auf dem Trampolin. Und jetzt im Sommer springt er gerne auch 'mal in den Pool. So was gibt es wirklich nur im Jugendclub Allach, schwärmt Daniel in der Kolpingstunde.

Text&Foto: Ralph Würschinger, Redakteur Münchner Kirchenradio

31.07.2017